So führst du die Übung aus
Der Hip Thrust ist eine der effektivsten Übungen, um starke Gesäßmuskeln aufzubauen und deine hintere Kette zu stärken. Egal, ob du für Optik, Leistung oder Verletzungsprävention trainierst – Hip Thrusts fördern explosive Hüftstreckung und kräftige Hamstrings. So führst du den Hip Thrust richtig aus:
1. Ausgangsposition
Finde eine Erhöhung, auf der du bequem deine Schultern ablegen kannst – eine Bank oder Plyo Box eignet sich perfekt. Setze dich auf den Boden mit dem oberen Rücken an der Bank. Stelle die Füße flach auf den Boden, schulterbreit, und beuge die Knie etwa im 90-Grad-Winkel. Die Schienbeine sollten oben in der Bewegung senkrecht stehen.
2. Absenkphase
Starte oben mit gestreckten Hüften. Senke die Hüften langsam und kontrolliert nach unten Richtung Boden. Halte deinen Core fest und vermeide ein Überstrecken im unteren Rücken. Dein oberer Rücken bleibt während der gesamten Bewegung in Kontakt mit der Bank.
3. Hochdrücken
Drücke durch die Fersen und bringe deine Hüften so hoch wie möglich. Konzentriere dich darauf, die Gesäßmuskeln oben richtig fest anzuspannen. Dein Oberkörper sollte eine gerade Linie von Schultern zu Knien bilden. Halte die Kontraktion kurz, um die Aktivierung der Glutes zu maximieren.
4. Wiederholen
Senke die Hüften kontrolliert wieder ab und wiederhole die gewünschte Anzahl an Wiederholungen. Bewege dich bewusst. Kontrollierte Wiederholungen mit starkem Lockout oben machen den Hip Thrust deutlich effektiver.
Empfohlenes Equipment für Hip Thrusts
Hauptbeanspruchte Muskeln
Der Hip Thrust trainiert vor allem:
Gluteus maximus – Hauptmuskel für Hüftstreckung und Gesäßkraft
Hamstrings – Unterstützen die Hüftstreckung und stabilisieren die Bewegung
Gluteus medius – Sorgt für Hüftstabilität
Core-Muskeln – Halten das Becken unter Kontrolle und verhindern Überstreckung
Die Stärkung dieser Muskeln verbessert Sprintleistung, Sprungkraft, Squat-Stärke und die Stabilität im Unterkörper insgesamt.
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Häufige Fehler
Auch wenn der Hip Thrust einfach aussieht, können kleine Fehler die Effektivität reduzieren. Achte auf:
Überstrecken des unteren Rückens: Treibe die Bewegung aus den Hüften, nicht aus der Wirbelsäule. Ribs nach unten, Core angespannt.
Falsche Fußposition: Schienbeine sollten oben senkrecht stehen, um die Gesäßmuskeln optimal zu aktivieren.
Keine vollständige Kontraktion: Gesäß oben fest anspannen und kurz halten.
Zu schnelles Ausführen: Kontrolliere die Absenkphase, um maximale Muskelspannung zu erzeugen.
Fokus auf saubere Ausführung und progressive Steigerung. Ergänze nach und nach Widerstandsbänder oder Gewichtsscheiben, um deine Glutes kontinuierlich herauszufordern und die hintere Kette effektiv zu stärken.
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