Coming soonARC Collection Coming soon | 1. NovemberMehr erfahren
Two GORNATION athetes flexing their biceps

Armtraining zu Hause: 8 Übungen mit und ohne Equipment

Du möchtest kräftigere, größere Arme, ohne jemals ein Fitnessstudio betreten zu müssen? Gute Nachrichten: Das ist absolut möglich. Calisthenics und Street Workout zeigen schon lange, dass du allein mit deinem Körpergewicht und minimalem Equipment beeindruckende Arme aufbauen kannst.

Winter Arc: Wie du die kalte Jahreszeit nutzt, um dein stärkstes Ich aufzubauen Du liest Armtraining zu Hause: 8 Übungen mit und ohne Equipment 15 Minuten

In diesem Artikel lernst du 8 Armübungen für zu Hause kennen: 4 für deinen Bizeps und 4 für deinen Trizeps. Du kannst sie ganz einfach im Wohnzimmer oder im Calisthenics-Park ausführen. Wir zeigen dir die richtige Technik, typische Fehler und einen fertigen Trainingsplan.

Warum Armtraining beim Calisthenics wichtig ist

Bei starken Armen geht es nicht nur um die Optik. Sie sind das Bindeglied zwischen deinem Körper und der Stange. Schwache Trizepsmuskeln bremsen dich bei Dips mit Zusatzgewicht aus, während ein unterentwickelter Bizeps deinen Fortschritt beim Muscle up und bei anspruchsvollen Zugübungen einschränkt.

Kurz gesagt: Wenn du deine Arme gezielt aufbaust, schaffst du die Grundlage für Fortschritte bei vielen weiteren Übungen.

GORNATION-Athlet spannt seine Muskeln im Calisthenics-Park an

Bizeps und Trizeps: Das solltest du vor dem Training wissen

Die meisten konzentrieren sich nur auf den Bizeps. Ein klassischer Fehler. Dein Trizeps macht etwa zwei Drittel des Armvolumens aus. Wenn du kräftigere und größere Arme willst, solltest du ihm besondere Aufmerksamkeit schenken.

Der Bizeps beugt den Ellenbogen und unterstützt die Supination des Unterarms, also die Drehung der Handfläche nach oben. Der darunterliegende Brachialis drückt den Bizeps beim Wachstum nach oben und sorgt so für mehr seitliche Armfülle.

Der Trizeps besteht aus drei Köpfen: dem langen, dem seitlichen und dem mittleren Kopf. Der lange Kopf wird besonders effektiv trainiert, wenn sich deine Arme über dem Kopf befinden. Genau deshalb gehören Überkopf-Trizepsstrecken in deinen Trainingsplan.

Ein effektives Armtraining zu Hause sollte deshalb sowohl die Ellenbogenbeugung (Bizeps) als auch die Ellenbogenstreckung (Trizeps) abdecken und mit unterschiedlichen Bewegungswinkeln arbeiten.

Das richtige Equipment für mehr Fortschritte – und worauf du verzichten kannst

Du kannst komplett ohne Equipment starten. Diamond Push ups und Dips zwischen zwei Stühlen reichen für die ersten Wochen aus.

Aber seien wir ehrlich: Wenn du langfristig Fortschritte machen willst, können ein paar gezielte Anschaffungen einen echten Unterschied machen.

  • Eine Klimmzugstange: unverzichtbar für Chin-ups, eine der effektivsten Eigengewichtsübungen für den Bizeps.
  • Turnringe: Sie ermöglichen dir eine große Übungsvielfalt und passen sich den natürlichen Bewegungen deiner Gelenke an.
  • Parallettes: Sie vergrößern deinen Bewegungsradius und entlasten deine Handgelenke.
  • Ein Dip Gürtel: dein bester Begleiter, sobald das eigene Körpergewicht nicht mehr ausreicht.
  • Widerstandsbänder: ideal für Einsteiger und Drop-Sets.

Das Beste daran? Das meiste passt in eine Tasche. Dein Homegym braucht nicht mehr Platz als ein Regal.

Die 4 besten Übungen für einen kräftigen Bizeps

1. Bizepscurls

Der Klassiker – und das aus gutem Grund: Bizepscurls sind eine der direktesten Möglichkeiten, den Bizeps gezielt zu isolieren. Sie ergänzen die Zugübungen im Calisthenics perfekt, bei denen dein Bizeps bereits indirekt mitarbeitet.

So führst du die Übung aus:

  1. Stell dich hüftbreit hin. Halte in jeder Hand eine Kurzhantel oder ein Widerstandsband, die Handflächen zeigen nach vorne.
  2. Halte deine Ellenbogen eng am Körper. Das ist entscheidend.
  3. Beuge deine Arme und spanne den Bizeps an, ohne Schwung aus dem Rücken zu holen.
  4. Senke das Gewicht langsam über 3 Sekunden ab, bis deine Arme fast vollständig gestreckt sind.

Typischer Fehler: Du holst Schwung aus dem Rücken. Wenn du mit dem Oberkörper schwingst, ist das Gewicht zu schwer. Reduziere es und konzentriere dich auf die Muskelanspannung.

Sätze: 3–4 Sätze mit 10–15 Wiederholungen.

Kein Equipment? Für den Einstieg reicht ein Widerstandsband oder sogar zwei gefüllte Wasserflaschen.

GORNATION-Athlet führt Bizepscurls mit einem Widerstandsband aus

2. Hammercurls

Die gleiche Bewegung, ein anderer Griff – und ein ganz anderes Ergebnis.

Hier zeigen deine Handflächen zueinander (Neutralgriff). Dadurch beanspruchst du den Brachialis und den Brachioradialis stärker. Beide Muskeln sorgen für mehr Armfülle und kräftigen deine Unterarme.

So führst du die Übung aus:

  1. Greife die Hanteln im Neutralgriff, sodass deine Handflächen nach innen zeigen.
  2. Halte deine Ellenbogen eng an den Rippen.
  3. Führe die Hanteln bis auf Schulterhöhe und spanne die Muskeln am höchsten Punkt eine Sekunde lang an.
  4. Senke die Hanteln kontrolliert ab.

Gut zu wissen: Starke Unterarme verbessern deinen Griff an der Stange. So kannst du länger hängen und mehr Zugkraft entwickeln. Damit dir bei langen Sätzen die Hände nicht abrutschen, macht flüssiges Chalk einen echten Unterschied.

Sätze: 3 Sätze mit 12 Wiederholungen pro Arm.

3. Chin-ups

Chin-ups sind die Königsübung für den Bizeps mit dem eigenen Körpergewicht. Durch den Untergriff wird dein Bizeps stark beansprucht, während gleichzeitig deine Rückenmuskulatur arbeitet. Wenn du die Übung sicher beherrschst, kannst du mit dem Übergang vom Chin up zum Pull up explosive Zugbewegungen trainieren.

So führst du die Übung aus:

  1. Greife die Stange im Untergriff, sodass deine Handflächen zu dir zeigen. Deine Hände sind etwa schulterbreit auseinander.
  2. Spanne Bauch und Gesäß an und halte deine Beine leicht nach vorne.
  3. Ziehe dich nach oben, indem du deine Ellenbogen nach unten und hinten führst. Dein Kinn kommt über die Stange.
  4. Senke dich langsam ab, bis deine Arme vollständig gestreckt sind.

Du schaffst noch keinen Chin-up? Starte mit dem Australian Chin up. Stelle die Stange niedrig ein und lass deine Füße auf dem Boden. So arbeitest du dich kontrolliert zur vollständigen Wiederholung vor.

Du schaffst 12 saubere Wiederholungen? Ergänze Zusatzgewicht. Damit kannst du die progressive Belastungssteigerung im Calisthenics besonders effektiv nutzen.

Sätze: 4 Sätze bis kurz vor das Muskelversagen, mit sauberer Technik.

4. Ring-Curls

Eine unterschätzte und zugleich extrem intensive Übung. Ring-Curls werden auch als Bodyweight Curls bezeichnet und gehören zu den vielen Übungen an Gymnastikringen, die du in dein Training integrieren kannst.

So führst du die Übung aus:

  1. Stelle die Ringe ungefähr auf Hüfthöhe ein.
  2. Greife sie im Untergriff und gehe mit den Füßen nach vorne, sodass du dich nach hinten lehnst.
  3. Strecke deine Arme und halte deinen Körper unter Spannung in einer geraden Linie.
  4. Ziehe dich nach oben, indem du ausschließlich deine Ellenbogen beugst. Deine Schultern bleiben möglichst ruhig.
  5. Kehre langsam in die Ausgangsposition zurück.

So passt du den Schwierigkeitsgrad an: Je weiter du deine Füße nach vorne setzt und je stärker du dich zurücklehnst, desto schwieriger wird die Übung. Du kannst die Intensität zentimetergenau anpassen, ohne etwas anderes verändern zu müssen.

Der große Vorteil von Ringen? Sie richten sich flexibel nach deiner Bewegung aus. Deine Handgelenke und Ellenbogen können ihrer natürlichen Bewegungsbahn folgen, wodurch die Belastung deiner Gelenke reduziert werden kann.

Sätze: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen.

Die 4 besten Übungen für einen kräftigen Trizeps

5. Dips

Wenn du nur eine einzige Trizepsübung wählen könntest, wäre diese eine hervorragende Wahl. Die vollständige technische Anleitung findest du in unserem ausführlichen Guide zu Dips.

So führst du die Übung aus:

  1. Stütze dich zwischen zwei Dip Barren oder an den Ringen ab und strecke deine Arme vollständig durch.
  2. Neige deinen Oberkörper leicht nach vorne und beuge deine Beine nach hinten.
  3. Senke dich ab, bis deine Ellenbogen einen Winkel von etwa 90° erreichen.
  4. Drücke dich kraftvoll nach oben und strecke deine Ellenbogen vollständig durch.

Die Variante mit maximalem Trizepsfokus: Halte deinen Oberkörper so aufrecht wie möglich. Je weiter du dich nach vorne lehnst, desto mehr Arbeit übernimmt deine Brust. Eine hervorragende Alternative ist der Straight Bar Dip.

Keine Dip-Barren zu Hause? Nutze zwei stabile Stühle oder probiere unterstützte Dips, wenn dir die vollständige Bewegung noch zu schwerfällt.

Sätze: 4 Sätze mit 8–15 Wiederholungen.

GORNATION-Athlet führt Dips an der GORNATION-Dip-Station aus

6. Diamond Push-ups

Einfach, kostenlos und extrem effektiv. Diamond Push-ups sind die klassische Trizepsübung für zu Hause und gehören zu den besten Drückübungen für deinen Einstieg.

So führst du die Übung aus:

  1. Gehe in die Liegestützposition und bringe deine Hände so zusammen, dass Daumen und Zeigefinger eine Diamantform bilden.
  2. Platziere den Diamanten unter deiner Brust, nicht unter deinem Gesicht.
  3. Spanne deinen gesamten Körper an und halte ihn von Kopf bis Ferse in einer geraden Linie.
  4. Senke dich ab und halte deine Ellenbogen eng am Körper.
  5. Drücke dich wieder nach oben und spanne deinen Trizeps kräftig an.

Typischer Fehler: Du spreizt deine Ellenbogen nach außen. Dadurch verlagerst du die Belastung auf die Brust und bringst deine Schultern in eine ungünstige Position.

Zu schwer? Führe die Übung auf den Knien aus oder stütze deine Hände auf einer erhöhten Bank ab. Zu leicht? Wechsle zu negativen Liegestützen mit erhöhten Füßen oder ergänze eine Gewichtsweste.

Sätze: 4 Sätze mit 10–20 Wiederholungen.

7. Trizepsstrecken über Kopf

Diese Übung auf unserer Liste ist die einzige, die gezielt den langen Kopf des Trizeps anspricht – den Muskel, der deinem Oberarm von hinten seine typische Hufeisenform verleiht. In unserem Guide zum Trizepsstrecken findest du alle wichtigen Technikhinweise.

So führst du die Übung aus:

  1. Stelle oder setze dich hin und halte ein Gewicht mit beiden Händen über dem Kopf. Deine Arme sind gestreckt.
  2. Beuge deine Ellenbogen und senke das Gewicht hinter deinen Nacken ab.
  3. Halte deine Ellenbogen nach oben gerichtet und eng beieinander. Sie sollten nicht nach außen wandern.
  4. Strecke deine Arme vollständig, um in die Ausgangsposition zurückzukehren.

Variante ohne Equipment: Befestige ein Widerstandsband über deinem Kopf oder stelle dich darauf und führe dieselbe Bewegung aus. Die zunehmende Spannung ist sogar ein Vorteil: Sie erreicht genau dort ihren Höhepunkt, wo dein Trizeps besonders viel Kraft entwickeln kann.

Sätze: 3 Sätze mit 12–15 Wiederholungen.

8. Trizepsstrecken an Ringen

Das Gegenstück zum Überkopf-Trizepsstrecken mit dem eigenen Körpergewicht. Die Übung ist intensiv und wird häufig auch als Ring Skull Crusher bezeichnet. Du bist neu an den Ringen? Gewöhne dich zuerst mit Liegestützen an Ringen an die Instabilität.

So führst du die Übung aus:

  1. Stelle die Ringe auf Hüfthöhe oder etwas höher ein.
  2. Greife die Ringe und lehne dich mit angespanntem Körper nach vorne. Dein Körper bildet eine gerade Linie, deine Arme sind vor dir gestreckt.
  3. Beuge deine Ellenbogen, bis deine Stirn zwischen die Ringe gelangt.
  4. Deine Ellenbogen bleiben oben und stabil – das ist das entscheidende Detail bei dieser Bewegung.
  5. Drücke dich zurück, bis deine Arme wieder gestreckt sind.

Achtung: Diese Übung ist schwieriger, als sie aussieht. Beginne mit hoch eingestellten Ringen, sodass dein Körper fast aufrecht bleibt. Senke die Ringe über mehrere Wochen schrittweise ab.

Sätze: 3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen.

So holst du das Maximum aus deinem Training heraus

Die richtigen Übungen machen nur die halbe Arbeit aus. Die andere Hälfte hängt davon ab, wie du dein Training strukturierst.

Trainingsvolumen, Trainingshäufigkeit und Pausenzeiten

Für Muskelaufbau solltest du pro Muskelgruppe 10–20 Sätze pro Woche anpeilen. Aufgeteilt auf 2–3 Trainingseinheiten ist das für die meisten Sportler ein guter Richtwert.

Deine Arme erholen sich vergleichsweise schnell. Du kannst sie 2–3 Mal pro Woche trainieren und solltest zwischen gezielten Einheiten mindestens 48 Stunden Pause einplanen.

Für die Pausen zwischen den Sätzen gilt: 60–90 Sekunden bei Isolationsübungen und 2–3 Minuten bei schweren Übungen wie Dips mit Zusatzgewicht und Chin-ups.

Und vor allem: Trainiere nahe am Muskelversagen. Wenn du noch 1–3 saubere Wiederholungen schaffen könntest, befindest du dich in einem Bereich, der effektives Muskelwachstum unterstützt.

GORNATION-Athlet trainiert in einem Calisthenics-Park

Progressive Überlastung mit einem Dip-Gürtel

Das ist das Grundprinzip für langfristige Fortschritte. Dein Körper passt sich an. Wenn du sechs Monate lang dieselben Sätze mit derselben Intensität trainierst, bleibst du irgendwann stehen. Ganz einfach.

Im Calisthenics hast du verschiedene Möglichkeiten, die Belastung zu steigern:

  • Mehr Wiederholungen von Woche zu Woche
  • Die exzentrische Phase verlangsamen, um die Zeit unter Spannung zu erhöhen
  • Die Pausenzeiten verkürzen
  • Die Übung schwieriger gestalten (Füße erhöhen, dich weiter zurücklehnen)
  • Zusatzgewicht verwenden, zum Beispiel mit einem Dip-Gürtel oder einer Gewichtsweste

Die letzte Option lässt sich am besten messen. Sobald du 12 saubere Chin-ups schaffst, kannst du 5 kg Zusatzgewicht verwenden. Dadurch sinkt deine Wiederholungszahl wieder auf 6–8 – ein idealer Bereich, um Kraft und Muskelmasse aufzubauen. In unserem Guide zu Calisthenics-Übungen mit Zusatzgewicht erfährst du, wie du das Gewicht richtig einsetzt.

Diese Fehler bremsen deinen Fortschritt

Du vernachlässigst deinen Trizeps. Wie bereits erwähnt, macht er etwa zwei Drittel deines Armvolumens aus. Wenn deine Arme nicht wachsen, solltest du hier ansetzen.

Du nutzt nicht den vollen Bewegungsradius. Du führst Dips nur halb aus oder streckst deine Arme bei Chin-ups am tiefsten Punkt nie vollständig. Damit verschenkst du einen großen Teil des Trainingseffekts. Weniger vollständige Wiederholungen sind besser als viele unsaubere.

Du trainierst zu schnell. Die exzentrische Phase spielt eine wichtige Rolle beim Muskelaufbau. Nimm dir bei jeder Abwärtsbewegung 2–3 Sekunden Zeit.

Du spannst deinen Körper nicht ausreichend an. Bei Chin-ups und Ring-Curls geht Spannung verloren, wenn dein Körper nicht stabil bleibt. Spanne Bauch und Gesäß aktiv an.

Du dokumentierst deine Fortschritte nicht. Ohne Trainingsprotokoll weißt du nicht, ob du dich verbesserst. Notiere nach jeder Einheit deine Sätze, Wiederholungen und das verwendete Gewicht.

Ernährung und Regeneration

Kein Armtraining funktioniert optimal, wenn die Grundlagen fehlen.

Protein: Peile täglich 1,6–2,2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht an. Dein Körper benötigt Protein, um Muskeln zu reparieren und aufzubauen.

Kalorien: Wenn du Muskelmasse aufbauen möchtest, brauchst du einen leichten Kalorienüberschuss von etwa 200–400 kcal pro Tag. Ohne ausreichend Energie wird Muskelaufbau schwieriger.

Schlaf: 7–9 Stunden pro Nacht. Im Schlaf laufen wichtige Regenerations- und Wachstumsprozesse ab.

Flüssigkeitszufuhr: Deine Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Schon ein leichter Flüssigkeitsmangel kann deine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Armtrainingsplan für zu Hause (Anfänger und Fortgeschrittene)

Anfänger: 2 Trainingseinheiten pro Woche

Übung Sätze Wiederholungen
Diamond Push-ups (bei Bedarf auf den Knien) 3 8–12
Chin-ups mit Unterstützung durch ein Widerstandsband 3 5–8
Bench Dips an einem Stuhl 3 10–15
Bizepscurls mit Widerstandsband 3 12–15
Trizepsstrecken über Kopf mit Widerstandsband 3 12–15

Du bist kompletter Anfänger? Dann starte mit unserem Calisthenics-Trainingsplan für Anfänger.

Fortgeschrittene: 3 Trainingseinheiten pro Woche

Übung Sätze Wiederholungen
Chin-ups mit Zusatzgewicht 4 6–8
Dips an Ringen 4 8–12
Ring-Curls 3 8–12
Diamond Push-ups mit erhöhten Füßen 3 12–20
Trizepsstrecken an Ringen 3 6–10
Hammercurls 3 12

Wärme dich vorher immer 5–10 Minuten auf. Dazu gehören Schulterrotationen, Armkreisen und ein paar Sekunden Dip Hold, um deine Ellenbogen auf die Belastung vorzubereiten. Deine Gelenke werden es dir danken.

GORNATION-Athlet spannt seinen Trizeps an

FAQ: Armübungen für zu Hause

Kannst du wirklich ohne Equipment größere Arme aufbauen?

Ja, besonders am Anfang. Diamond Push-ups, Dips zwischen zwei Stühlen und enge Liegestütze setzen über mehrere Monate einen wirksamen Trainingsreiz. Danach stößt du beim Bizepstraining allein mit dem eigenen Körpergewicht jedoch zunehmend an Grenzen, da dir ohne eine Möglichkeit zum Hängen effektive Bizepsübungen fehlen. Spätestens dann wird eine Klimmzugstange oder ein Set Gymnastikringe sinnvoll.

Wie oft solltest du deine Arme trainieren?

Zwei- bis dreimal pro Woche ist für die meisten ideal. Deine Armmuskeln sind vergleichsweise klein und erholen sich schnell. Plane zwischen gezielten Trainingseinheiten mindestens 48 Stunden Pause ein. Denke daran, dass deine Arme auch bei Klimmzügen und Liegestützen indirekt mitarbeiten.

Bizeps oder Trizeps: Was solltest du für größere Arme priorisieren?

Ganz klar den Trizeps. Er macht etwa zwei Drittel deines Armvolumens aus. Wenn du vor allem optisch größere Arme aufbauen möchtest, solltest du ihn mindestens genauso umfangreich wie deinen Bizeps trainieren – idealerweise etwas mehr. Trotzdem ist ein ausgewogener Trainingsplan für die Gesundheit deiner Ellenbogengelenke wichtig.

Wie lange dauert es, bis du Ergebnisse siehst?

Rechne mit 4–6 Wochen, bis du spürbare Kraftzuwächse bemerkst, und mit 8–12 Wochen, bis sichtbare Veränderungen am Armumfang erkennbar werden. Wie schnell du Fortschritte machst, hängt von deinem Ausgangsniveau, deiner Genetik, deiner Ernährung und deiner Trainingskonstanz ab. Regelmäßigkeit schlägt gelegentliche Höchstleistungen.

Brauchst du Zusatzgewichte, um im Calisthenics Fortschritte zu machen?

Nicht unbedingt, aber ab einem gewissen Trainingsniveau helfen sie enorm. Solange du eine Übung schwieriger gestalten kannst, hast du Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. Sobald du 15 saubere Klimmzüge schaffst, ist Zusatzgewicht eine der einfachsten und am besten messbaren Methoden, um deine Leistung weiter zu steigern.

Fazit

Du kennst jetzt 8 Armübungen für zu Hause, mit denen du deinen gesamten Arm trainierst: Bizeps, Brachialis, Unterarme und alle drei Köpfe des Trizeps. Dafür brauchst du keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, sondern nur etwas Platz und das passende Equipment.

Behalte die wichtigsten Grundsätze im Blick: Priorisiere deinen Trizeps, nutze den vollen Bewegungsradius, steigere die Belastung Woche für Woche durch progressive Überlastung und achte auf ausreichend Schlaf.

Alles Weitere ist eine Frage der Konstanz. Wähle den Trainingsplan, der zu deinem Niveau passt, dokumentiere deine Fortschritte und gib deinem Körper Zeit. Deine Arme werden folgen.

Phil profile picture

Phil

Hi, ich bin Phil, der Gründer von GORNATION. Ich habe die Marke 2015 mit einer klaren Mission ins Leben gerufen: eine Premium-Marke für Calisthenics zu schaffen – etwas, das es zuvor nicht gab. Ich lebe und atme diesen Sport und trainiere selbst seit 2013 Calisthenics. Meine Vision ist es, 1 Million Menschen weltweit durch Calisthenics zu vereinen und eine starke, unterstützende Community aufzubauen. Ich freue mich, dass du ein Teil davon bist!

Einen Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden vor dem Veröffentlichen geprüft.

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.